PEP, das Projekt Erziehungspartnerschaft und Schule
Familie ist Ausgangspunkt für die Bildungs- und Ausbildungswege der Kinder - die grundlegenden Fähigkeiten von Kindern für Lernprozesse und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen werden in den Familien geprägt.
In diesem Zusammenhang sind Eltern für die Schulen die wichtigsten Partner, um eine optimale Förderung jedes einzelnen Kindes zu erreichen.
Im Rahmen des Modellprojektes „Erziehungspartnerschaft - Kooperation von Familienbildung und Schule“ war es Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Familien zu intensivieren und in eine neue Qualität im Sinne einer gelebten Erziehungspartnerschaft zu überführen. Die Koordination war zeitlich befristet vom 01.09.2008 - 31.07.2011. Projektträger waren das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) und das Sächsische Landesjugendamt (SLJA).
Es wurden folgende Schulen durch den Koordinator des KINDERLAND_Sachsen e.V. während der Projektlaufzeit betreut:
93. Grundschule Dresden
135. Grundschule Dresden
139. Grundschule Dresden
"Schule am Landgraben" Schule zur Lernförderung
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern wurde durch familienpädagogische Bildungs- und Beratungsangebote ergänzt wodurch Familien durch niederschwellige Angebote der Familienbildung an der Schule eine Stärkung ihrer Erziehungskompetenz erfahren haben. Insbesondere bildungsungewohnte Familien und Familien in Belastungssituationen fanden dabei in besonderem Maße Berücksichtigung.
Jugendhilfe versteht sich in diesem Zusammenhang als Partner von Schule, der entsprechende Kompetenzen auf dem Gebiet der Familienbildung einbringt.
Im Kontext dieser gemeinsamen Zielstellung von Jugendhilfe und Schule hinsichtlich einer optimalen Entwicklung von Kindern bildet die im Bereich der Familienbildung auszugestaltende Zusammenarbeit mit Schule den Ausgangspunkt für eine Erweiterung der Kooperationsbeziehungen, um so weitere Ressourcen im Lebensumfeld der Familien zu aktivieren und nutzbar zu machen.
Im Rahmen des Projekts wurden erfolgreiche Wege zur Umsetzung entwickelt:
• Entwicklung der Elternarbeit an den Schulen zu einer Erziehungspartnerschaft
• Entwicklung der Schulen als Orte der Familienbildung und -begegnung
• Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen Schulen und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe