KINET - Aktivierende Elternarbeit in Dresden-Gorbitz

von September 2005 bis Dezember 2010 arbeitete KINDERLAND-Sachsen e.V. als ein Teil des KiNet in Gorbitz mit einem speziellen Programm. Wir hatten den Auftrag die vier städtischen Kindertagesstätten im Programmgebiet beim Aufbau von Netzwerkstrukturen und hinsichtlich einer aktivierenden Elternarbeit zu unterstützen.  Im Mittelpunkt stand, die Bedingungen zum Aufwachsen der Kinder im Sozialraum zu verbessern.

Ausgehend von dem in Dresden-Gorbitz zentral ermittelten Bedarf zielte das Angebot in den vier städtischen Kitas darauf ab:

  • eine Erziehungspartnerschaft als Selbstverständnis im Umgang zwischen Eltern, Erziehern und Kindern zu entwickeln,
  • die Erziehungsfähigkeit und - kompetenz von Eltern zu stärken, 
  • die Modelleinrichtungen beim Initiieren von Angeboten der Familienbildung (präventiv, situativ und in Krisensituationen) zu unterstützen, auch bei dem 
  • Entwickeln der Inanspruchnahme der Angebote der Familienberatung durch Eltern in den Einrichtungen und dem nutzen externer Fachkräfte und Angebote. 
  • Vermeidung von gehäuften Problemlagen in den Familien, damit 
  • Entlastung durch Erschließung eigener Ressourcen und nur bei Notwendigkeit 
  • Inanspruchnahme externer Hilfsangebote 
  • Indirekte Beeinflussung des Entwicklungsniveaus der Kinder, die in den vier Kitas betreut werden durch Verbesserung des 
  • Umfeldes in Familie und Kita bzw. in deren Zusammenwirken


Gliederung der Aufgaben in:

Unit 1 Elternberatung
Unit 2 Fortbildung der Mitarbeiter
Unit 3 Gemeinwesenarbeit

die Ziele sind:

  • Installieren von kollegialer Fallberatung als Methode der Ressourcenfindung und Erkennung von Bedarfen von Familien,
  • Entwickeln eines „Fall-verstehens" bei den Erzieherinnen im Kontext zu den eigenen Handlungskompetenzen und -möglichkeiten,
  • Kommunikationstraining für Gespräche mit Eltern,
  • Entwickeln der pädagogischen Reflexion und Dokumentation, einschließlich der Evaluation der durchgeführten Projektinhalte,
  • Initiieren thematischer Elternabende und Elternkurse nach den individuellen Bedarfen
  • Entwickeln der pädagogischen Reflexion und Dokumentation, einschließlich der Evaluation der durchgeführten Projektinhalte
  • Öffnen der Einrichtungen für Initiativen von Eltern, Anregung und Unterstützung dieser entsprechend den Bedürfnissen z.B. für:
    • gegenseitige Unterstützung, Selbsthilfegruppen, Anregung der familiären Kommunikation und Interaktion
    • Initiieren thematischer Elternabende und Elternkurse nach den individuellen Bedarfen.

Kontakt

Modellphase abgeschlossen

Projektlaufzeit von 2008 - 2010